Selbsthilfe trifft Psychotherapie - Austausch zu intensiverer Kooperation gelungen

Mit einer ausgebuchten Veranstaltung – die eine Hälfte Psychotherapeuten*innen, die andere Selbsthilfegruppen und –kontaktstellen aus ganz Bayern, wurden die Erwartungen der Veranstalter*innen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Begegnungen auf Augenhöhe konnten stattfinden, Informationen ausgetauscht werden, Neues in Erfahrung gebracht werden – alle konnten voneinander und miteinander lernen und profitieren. In dem sehr angenehmen Ambiente der Konferenzetage der KVB war es möglich für und mit 125 Personen einen intensiven Begegnungsraum zu schaffen.

Drei Vorträge ermöglichten einen guten theoretischen und praktischen Einstieg ins Thema. Zunächst stellte Prof. Gabriela Zink (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften Hochschule München) die gesellschaftliche Bedeutung und Wirkweisen von Selbsthilfe dar. Danach berichtete Herr Christian Schabel-Blessing von TransMann e.V. sehr authentisch von seinem persönlichen Weg. Und schließlich stellte Prof. Dr. Monika Sommer (Vorstandsfrau PTK) anschaulich die Unterschiede von Psychotherapie und Selbsthilfe dar.

Nach der Kurzpräsentation der Infopoints konnten sich alle bei einem einstündigen Gallerywalk gezielt über die Themen informieren, die sie am meisten ansprachen. Es gab die Möglichkeit mit Betroffenen und Angehörigen unterschiedlichster SHG zusammenkommen, Zugangswege und Angebote zur Psychotherapie zu erfragen und die wichtige Netzwerkarbeit von Selbsthilfekontaktstellen kennen zu lernen.

SeKo Bayern führte diese Veranstaltung in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und der Psychotherapeutenkammer (PTK) durch.

Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Irena Tezak, SeKo Bayern

Das Organisationsteam mit Referentinnen

(Foto: KVB) Das Organisationsteam und Referentinnen, von links nach rechts: Dr. med. Angela Lüthe, Prof. Dr. Gabriela Zink, Michael Stahn, Elisabeth Benzing, Caroline Scheide, Dr. Nina Sarubin, Klaus Grothe-Bortlik, Irena Tezak, Prof. Dr. Monika Sommer

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