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Persönliche Ressourcen aktivieren und sich vernetzen

Bayernweiter Selbsthilfefachtag „Selbstheilungskräfte aktivieren – ein Weg zu mehr Gesundheit

Bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Hummel, MdL
Auf dem Foto sehen Sie die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml bei der Begrüßung der Teilnehmenden.

Mit dem Schwerpunkt „Selbstheilung“ befasste sich der bayernweite Selbsthilfefachtag „Selbstheilungskräfte aktivieren – ein Weg zu mehr Gesundheit“ am Freitag, den 20. Juli in Bamberg.

Die Schirmherrin der Veranstaltung, Gesundheitsministerin Melanie Huml, würdigte in ihren Grußworten die Arbeit der Betroffenen und Angehörigen in der Selbsthilfelandschaft Bayerns.

Etwa 66 % der Teilnehmenden waren Betroffene und Angehörige aus Selbsthilfegruppen, 34 % kamen aus unterschiedlichsten Gesundheitsberufen.

Im Hauptvortrag „Sucht – ist Selbstheilung möglich?“ stellte Dr. Gallus Bischof von der Universität Lübeck fest, dass es notwendig ist “ …besser zu kommunizieren, was wir anzubieten haben…“, um noch mehr Menschen mit dem Hilfesystem zu erreichen. Psychosoziale Faktoren und vor allen Dingen eigene Ressourcen helfen die Sucht zu überwinden, ob mit Unterstützung einer Selbsthilfegruppe, dem Suchthilfesystem oder ganz allein.
Es gilt, den Menschen individuell da abzuholen, wo er steht – ohne Vorwürfe und Verurteilungen. In der Selbsthilfe wird dies vorbildlich gelebt.

Die insgesamt etwa 140 Teilnehmenden setzten sich mit unterschiedlichen Themen rund um Selbstheilung und Selbstfürsorge auseinander. Welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe hier? Und wie kann ein Leben in Balance gelingen? Auch unterschiedliche Arbeitsansätze in der Selbsthilfe waren Thema – verglichen wurden das Konzept der Anonymen Gruppen mit dem der Freundeskreise.

Finanziert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.

Irena Tezak
SeKo Bayern

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