Bleiben Sie in Kontakt! 

Hier finden Sie Tipps für virtuelle Treffen und weitere interessante Angebote. 

Bundesweite Online-SHG Angehörige von Verstorbenen von Covid-19 hat sich gegründet

28.06.2021
Hinter der Zahl der Verstorbenen, die täglich veröffentlicht wird, stehen Familien, Partner*innen, Geschwister.  Wie können innere Bilder von Beatmungsgeräten und –geräuschen, der Anblick der erkrankten Angehörigen, verarbeitet werden? Nicht angemessen Abschied nehmen können, schmerzt ebenso wie das Unverständnis, das einem vielfach begegnet, nämlich, dass einem nicht geglaubt wird, der Angehörige sei an Covid gestorben. Über diese und ähnliche Themen tauschen sich die Teilnehmerinnen in offener Atmosphäre aus.

Das nächste Treffen findet am 4. August 2021 von 19.30 bis 21.00 Uhr statt.

Wenn Sie jemanden an Covid verloren haben und interessiert sind, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, melden Sie sich gerne unter: selbsthilfegruppe-angehoerige@web.de

Hinweise zu Videokonferenzanbietern der Berliner Datenschutz-Aufsichtsbehörde

Die Berliner Datenschutz-Aufsichtsbehörde hat einige der gängigen Anbieter von Videokonferenz-Diensten hinsichtlich des Datenschutzes genauer unter die Lupe genommen und mit einem Ampel-System bewertet. 
Folgende Anbieter wurden in allen geprüften Punkten mit “grün” bewertet: 

Die komplette Liste mit Stand vom 18.02.2021 und eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise bei der Prüfung können Sie hier herunterladen: Hinweise für Berliner Verantwortliche zu Anbietern von Videokonferenzdiensten

Tipps für Onlinetreffen und virtuelle Konferenzplattformen 

Virtuelle-Selbsthilfegruppe vom Selbsthilfezentrum München für Corona-Betroffene aller Art - Erfahrungen austauschen und aus der Krise lernen

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 hat im vergangenen Jahr erheblich unser Leben beeinträchtigt. 

Massive Einschränkungen unserer sozialen Beziehungen und harte Beschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten bedeuten für viele Menschen ökonomische Unsicherheiten und Bedrohungen, Isolation und Vereinsamung, Überforderung mit neuen Situationen und psychische Belastungen. Geschlossene Kindertagesstätten und Schulen machen es vielen schwer, ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die Kinderbetreuung zuhause und das Homeschooling überfordern Eltern und Kinder. 

Auch das Arbeiten im Homeoffice ist für viele eine Herausforderung. Das weitgehende Brachliegen kultureller Aktivitäten und die massiven Einschränkungen bei vielen Freizeitaktivitäten machen unser Alltagsleben ärmer und berauben uns vieler Regenerationsmöglichkeiten. 

Demgegenüber steht die Aufgabe, die Ausbreitung der Erkrankung auf ein für das Gesundheitssystem verträgliches Maß zu beschränken und besonders gefährdete Gruppen zu schützen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens ist weiterhin unklar, wann die Einschränkungen enden werden. Geduld, Zuversicht und Solidarität sind also mehr denn je gefragt. Der Erfahrungsaustausch in der virtuellen Selbsthilfegruppe soll es ermöglichen, über die Herausforderungen zu sprechen, Lösungs- und Bewältigungsstrategien aufzeigen und sich gegenseitig Mut zu machen.

Die virtuellen Treffen finden jeden 2. Mittwoch im Monat von 19.30 bis 21.00 Uhr statt und werden von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin des SHZ moderiert. 

Der Zugang zu den Treffen erfolgt über einen LINK zur Internetplattform BBB, der Interessierten nach einmaliger Anmeldung zugesendet wird.

Technische Voraussetzungen: PC, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Mikrofon.

Anmeldung:
Selbsthilfezentrum München (SHZ), Westendstraße 68, 80339 München
Ansprechpartner: Erich Eisenstecken, erich.eisenstecken@shz-muenchen.de

Sie erhalten dann kurz vor dem Treffen per E-Mail einen Link und einen Zugangscode.
Die Teilnehmer*innenzahl ist auf ca. 15 Personen beschränkt.

Leben mit Corona

Verein der Langzeiterkrankten und deren Angehörige der Corona Pandemie 2020 

In der Schweiz hat sich der Verein "Leben mit Corona" gegründet. Ziel des Vereins ist es Langzeiterkrankten und ihren Angehörigen Unterstützung, Informationen und Hilfe zu bieten. Dazu gehört die Begleitung von Betroffenen in kritischer Lebenssituation, das initiieren von Selbsthilfegruppen, die Vernetzung mit -und die Beratung durch Fachpersonen, eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, die Organisation von Fachveranstaltungen sowie der Informationsaustausch in öffentlichen Foren. 

Nähere Informationen auf der Homepage des Verens: leben-mit-corona.ch.

Bayerischer virtueller Selbsthilfetreffpunkt von SeKo Bayern

jeden 3. Dienstag im Monat, 16.30 - 18.00 Uhr 

Wollen Sie sich gemeinsam mit anderen Selbsthilfeaktiven aus Bayern austauschen und im Gespräch Ihre Sorgen und Nöte loswerden? Wollen Sie gemeinsam schöne Erlebnisse und Gedanken in dieser schwierigen Zeit teilen? Dann besuchen Sie unseren moderierten, virtuellen Selbsthilfetreffpunkt Bayern! 

Der Selbsthilfetreffpunkt ist kostenfrei. 

Hier weiterlesen

NAKOS Perspektive 02/2020

Juli 2020: Corona-Selbsthilfe in den Anfängen. Betroffene wollen wahrgenommen werden und sich vernetzen

Viele Menschen sind von der Corona-Pandemiebetroffen: Etliche sind an Covid-19 erkrankt und haben auch Monate nach der Infektion noch Beschwerden. Andere sind durch die Pandemie zum Beispiel in wirtschaftliche Not geraten. Wie machen Betroffene auf ihre Situation aufmerksam, wie tauschen sie sich bislang aus? Die NAKOS hat dazu recherchiert und dokumentiert die Ergebnisse in dieser Momentaufnahme vom Juli 2020.

Lesen Sie hier die Ausgabe. 

Selbsthilfe reloaded! - SoberGuides 

Wegweisendes Selbsthilfeprojekt der Guttempler in Deutschland

Der Digitalisierungsprozess ermöglicht es, neue fortschrittliche Wege der Sucht-Selbsthilfe zu beschreiten. 

Die Corona-Pandemie hat zudem im laufenden Jahr die Bedeutung der digitalen Kommunikation aufgezeigt.

Ohne zu wissen, was uns im kommenden Jahr erwartet, haben die Guttempler in Deutschland mit freundlicher Unterstützung der BARMER im Oktober 2019 ein innovatives, mehrjähriges Sucht-Selbsthilfeprojekt gestartet, das sich von bisherigen Projekten der Selbsthilfeförderung deutlich unterscheidet.

Die Guttempler richten ihre Sucht-Selbsthilfearbeit mit diesem Projekt neu aus, weil sich Bedürfnisse der Hilfesuchenden verändert haben.

Zentraler Bestandteil ist eine modern gestaltete Projekthomepage, über die die freiwilligen und kompetenten Helfer*innen unkompliziert erreichbar sind.

Das Besondere an dem Konzept ist, dass Hilfesuchende sich über die Homepage www.soberguides.de ihre ehrenamtlichen Begleiter*innen aussuchen und diese direkt ansprechen können.

  • Das Angebot von „Selbsthilfe reloaded!“ richtet sich an Menschen, die weniger Suchtmittel konsumieren möchten oder sich für eine abstinente Lebensweise entscheiden wollen.
  • Auch den Angehörigen und Freunden von Menschen mit Suchterfahrung bietet SoberGuides eine Anlaufstellte.
  • Es ist vor allem für Menschen konzipiert, die den Umgang mit Online-Medien kennen, denn der erste Kontakt findet über das Internet statt.
  • Wir bringen die Selbsthilfegruppen ins heimische Wohnzimmer und fungieren als Begleiter in ein selbstbestimmtes suchtmittelfreies Leben.
  • Die Hilfesuchenden bestimmen den Kanal (die Kommunikationsebene), entweder das persönliche Treffen, das Telefonat oder über die Online-Präsenz im Internet und Smartphone.
  • Durch das Angebot werden auch jüngere Menschen und solche mit eingeschränkter Mobilität erreicht. Das  Angebot für Hilfesuchende wird zudem in Leichter Sprache vorgestellt.

Die Projekthomepage der SoberGuides erreichen Sie auf: www.soberguides.de

Pressemittteilung, Hamburg, den 10. August 2020

Suchtselbsthilfe in Coronazeiten

Einen Beitrag zu den Schwierigkeiten in der Selbsthilfe aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen lesen Sie hier: www.ukw.de 

Angebote für Suchtkranke und deren Angehörige: 

Selbsthilferelevante Angebote für Menschen mit psychischen Problemen

  • Die Deutsche Depressionshilfe bietet Betroffenen und Angehörigen ein umfangreiches Informations- und Hilfsangebot. Neben dem deutschlandweiten Info-Telefon (Telefonnummer 0800 / 33 44 533)  gibt es ein Online-Diskussionsforum für junge Menschen. Außerdem bietet das iFightDepression Tool ein internetbasiertes Selbstmanagement-Programm für Menschen mit leichten Depressionsformen.
  • Der Deutsche Angst-Hilfe e.V. bietet Online-Beratung für alle Menschen mit Angststörungen an durch Selbsthilfeaktive und ehemals selbst Betroffene Personen an.

Weitere Tipps und Ideen

  • Das Selbsthilfebüro Korn hat Tipps gesammelt, wie Sie gut durch die Corona-Krise kommen.
    Diese können Sie hier herunterladen: Tipps Selbsthilfebüro Korn e.V. 
  • Aufbauende Worte und zahlreiche kreative Beiträge finden Sie in unserer Mutmach-Börse. Sie möchten Ihre Gedanken teilen und anderen Mut machen? Wir freuen uns über Ihren Beitrag! Zur Mutmach-Börse 
  • Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen sammelt Ideen und Tipps, die auch für bayerische Selbsthilfegruppen hilfreich sind: www.selbsthilfe-buero.de
  • NAKOS, die bundesweite Unterstützungseinrichtung für Selbsthilfe in Berlin hat hier Informationen speziell für Selbsthilfegruppen und Selbsthilfekontaktstellen zusammengestellt: www.nakos.de